Weiterführende Informationen zum Thema geistige Vermögenswerte
Studien des NCP.IP
27.08.2025
Die Nationale Kontaktstelle für geistiges Eigentum und Wissensvalorisierung (NKS-IP) hat eine umfassende Studie über die nationale Umsetzung der EU-Leitlinien zur Wissensvalorisierung veröffentlicht. Das von Technopolis/Radauer geleitete Team hat auf der Grundlage von zwei Stakeholder-Workshops und Expert-Interviews Handlungsempfehlungen entwickelt.
Die Studie liefert wertvolle Impulse für die strategische Entwicklung des Wissens- und Technologietransfers in Österreich und unterstützt die Umsetzung der vier EU-Kodizes zur Wissensvalorisierung. Die Ergebnisse der Studie werden dadurch auch anleitend für zukünftige NCP-IP Aktivitäten sein.
Weitere Informationen zum neuen Konzept der „Wissensvalorisierung“ und die vollständigen Empfehlungen können Sie hier herunterladen.
März 2024
Diese Studie analysiert Ansätze zur Intensivierung der Zusammenarbeit entlang des gesamten Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprozesses (FE&I). Auf Basis der Identifizierung von Lücken im österreichischen Innovationssystem sowie der Analyse internationaler Best-Practice-Beispiele wurden zehn konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt.
Es wird dargelegt, wie durch stärkere Einbindung unterschiedlicher Akteur:innen, erhöhte gesellschaftliche Relevanz von Innovation sowie verbesserte Verwertung von Forschungsergebnissen das Innovationsökosystem in Österreich nachhaltig gestärkt werden kann. Die Ergebnisse liefern damit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung kollaborativer Innovationsprozesse.
Weitere Informationen zum Thema „Kollaborative Innovationssysteme" und die vollständigen Empfehlungen können Sie hier herunterladen.
Videomitschnitte rund um das Thema IP
EU Inititativen zum Thema Verwertung
Die Knowledge Valorisation Plattform der EU ist eine Online-Plattform, die Akteur:innen aus ganz Europa miteinander vernetzt, um Forschungsergebnisse in konkrete, nachhaltige Lösungen für die Gesellschaft zu überführen (z. B. wirtschaftliche, ökologische oder soziale Vorteile).
Sie dient als Community und Austauschraum, in dem Erfahrungen, Best Practices und Wissen geteilt werden und Kooperationen zwischen verschiedenen Partner:innen entstehen können.
Die Plattform bietet zudem Inhalte und Formate wie Best-Practice-Beispiele, thematische Schwerpunkte, Talks, Veranstaltungen und praktische Leitlinien (z. B. zu geistigem Eigentum, Standardisierung oder Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft).
Zur offiziellen Homepage gelangen Sie hier.
IAM4RE (Intellectual Asset Management for Research and Entrepreneurship) ist ein EU-gefördertes Projekt, mit dem Ziel, den Umgang mit Forschungsergebnissen zu verbessern und deren Nutzung für Innovation und Unternehmertum zu stärken. Im Fokus steht die Verwertung sogenannter „intellektueller Assets“ wie Daten, Know-how oder Software – über den klassischen Schutz geistigen Eigentums hinaus.
Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen durch Trainings, Tools und Leitlinien dabei unterstützt werden, den Wert ihrer Forschung zu steigern und deren wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Wirkung zu erhöhen.
Mehr zu IAM4RE hier.
IMPAC3T-IP ist ein EU-gefördertes Projekt, das die Weiterentwicklung von Lizenzierungsmodellen für geistiges Eigentum (IP) vorantreibt. Ziel ist es, durch eine praxisorientierte Toolbox und begleitende Trainings den Umgang mit IP zu verbessern und dessen Wirkung für Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken.
Im Fokus steht eine szenariobasierte Herangehensweise an Lizenzierung, insbesondere in den Bereichen klassische und erweiterte Lizenzierung („Classical Plus“), Lizenzierung in Krisensituationen sowie in komplexen Kooperationsprojekten („Co-creation“).
Das Projekt richtet sich an Akteur:innen entlang der gesamten IP-Wertschöpfungskette und unterstützt sie dabei, neue Herausforderungen im Umgang mit geistigem Eigentum besser zu bewältigen.
Mehr zu IMPAC3T-IP finden Sie hier.
IP4OS (Intellectual Property for Open Science) hat es sich zum Ziel gemacht, intellektuelles Eigentum (IP) und Open-Science-Praktiken systematisch miteinander zu verbinden. Forschungsergebnisse sollen besser nutzbar gemacht- und deren Verwertung für Gesellschaft, Wirtschaft und Innovation gestärkt werden.
Im Mittelpunkt steht ein integrierter Ansatz („Synergy Framework“), der zeigt, wie agiles IP-Management und offene Wissenschaft komplementär eingesetzt werden können.
Das Projekt unterstützt Forschungseinrichtungen und Fachkräfte durch Leitlinien und den Aufbau von multiprofessionellen Teams dabei, Forschungsergebnisse, (wie Daten, Software oder Publikationen) effektiv zu verwerten und zugänglicher zu machen.
mehr zu IP4OS finden Sie hier.
Das Projekt widerAdvance ist eine von der EU geförderte Initiative, die Organisationen in sogenannten Widening Countries und Outermost Regions dabei unterstützt, die Wirkung ihrer Forschungs- und Innovationsergebnisse zu maximieren.
Anhand gezielter Förderung von Dissemination und Exploitation, also der Verbreitung und praktischen Nutzung von Projektergebnissen, sollen Forschungsergebnisse konkrete Anwendung finden, nachhaltige Innovationsprozesse gestärkt werden und die Teilhabe am Europäischen Forschungsraum verbessert werden.
Dazu bietet widerAdvance kostenfreie, maßgeschneiderte Unterstützung durch Expert:innen, Trainings, Coaching sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Sichtbarkeit, IP-Strategien und Marktnähe.
Mehr dazu hier.
Der Horizon Results Booster ist eine EU-Initiative, die EU-geförderte Forschungs- und Innovationsprojekte unterstützt, ihre Ergebnisse wirkungsvoll zu verbreiten und praktisch nutzbar zu machen. Ziel ist es, Forschungsergebnisse in konkrete gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendungen zu überführen und ihren Impact zu maximieren.
Dazu bietet der Booster kostenfreie, maßgeschneiderte Dienstleistungen wie Beratung, Coaching und strategische Unterstützung in den Bereichen Dissemination, Exploitation und Markteinführung. Die Angebote richten sich an laufende oder abgeschlossene Projekte aus EU-Förderprogrammen und begleiten diese dabei, ihre Ergebnisse erfolgreich weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.
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Horizon Results Platform TV (HRP TV) ist ein Lernangebot, das Teilnehmende von Forschungs- und Innovationsprogrammen dabei unterstützt, ihre Ergebnisse erfolgreich in den Markt zu überführen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Einblicke und Orientierungshilfen zu Themen wie Finanzierung durch Business Angels oder Venture Capital, Management von geistigem Eigentum sowie verfügbare Unterstützungsangebote.
Ergänzt wird das Angebot durch Erfahrungsberichte von Forschenden, die den Weg in die unternehmerische Praxis erfolgreich gemeistert haben. Zudem werden aktuelle Entwicklungen im europäischen Patentsystem, wie das Einheitspatent und das Einheitliche Patentgericht, verständlich eingeordnet.
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Impact Licensing ist ein innovativer Ansatz zur Lizenzierung geistiger Schutzrechte, bei dem bestehende Technologien so weiterverwendet und neu eingesetzt werden, dass sie einen zusätzlichen gesellschaftlichen Nutzen schaffen, ohne bestehende wirtschaftliche Erträge zu beeinträchtigen. Dieser Ansatz soll Anreize schaffen, Technologien in neue Anwendungsbereiche zu bringen und dabei zusätzliche Erkenntnisse über ihre Nutzung und Leistungsfähigkeit in der Praxis zu gewinnen.
Im Rahmen der von der EU geförderten Impact Licensing Initiative wird ein Instrumenten- und Trainingspaket entwickelt sowie ein Netzwerk von Vermittler:innen aufgebaut, um die Anwendung dieses Ansatzes in Europa zu fördern. Ziel ist es, zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beizutragen, den Zugang zu Daten und Technologien in Krisensituationen zu stärken und Innovation sowie neue Marktchancen zu unterstützen.
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Der European IP Helpdesk ist eine kostenlose Erstberatungsstelle der Europäischen Kommission, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschende bei Fragen rund um geistiges Eigentum unterstützt. Im Fokus steht die Hilfe beim Schutz, der Verwaltung und strategischen Nutzung von Intellectual Property (IP), insbesondere im Zusammenhang mit EU-finanzierten Forschungs- und Innovationsprojekten sowie grenzüberschreitenden Geschäftsaktivitäten.
Das Angebot umfasst persönliche Beratung über eine Helpline, praxisnahe Informationsmaterialien sowie ein breites Trainings- und Webinarprogramm. Ziel ist es, den kompetenten Umgang mit geistigen Eigentumsrechten zu stärken und Innovationen sowie deren wirtschaftliche Verwertung zu fördern.
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