Code of Practice der Europäischen Kommission für Academia-Industry Co-Creation
Die Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen ist die Brücke zwischen Forschung und Anwendung und somit von zentraler Bedeutung für die Schaffung von ökonomischem und sozialem Mehrwert. Der Code of Practice der Europäischen Kommission für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie will zeigen, wie durch gemeinsame Innovation und Wissensvalorisierung gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen besser bewältigbar sind. Forschungsergebnisse sollen dabei schneller und effektiver in praxisrelevante Lösungen überführt werden.
Konkrete To-do für Organisationen und Forschende
- Strategie und Führung: Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie soll fest in die Organisationsstrategie eingebunden werden. Die Setzung klarer Ziele und Engagement auf allen Managementebenen sind dabei erforderlich.
- Kollaboration und Netzwerke: Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Austausch zwischen Forschenden, Unternehmen und Intermediären sollen ermöglicht werden und digitale Plattformen zur Vernetzung genutzt werden
- Anreize und Anerkennung: Anreize für erfolgreiche Partnerschaften sollen, z.B. durch Auszeichnungen, Karriereförderung oder gemeinsame Eigentumsrechte gesetzt werden.
- Kommunikation und Bewusstseinsbildung: Vorteile und Erfolge der Zusammenarbeit sollen regelmäßig kommuniziert und die Innovationskultur auf diese Art gefördert werden.
Intermediäre und Infrastruktur: Die Rolle von Intermediären (z.B. Technologietransferstellen) soll gestärkt werden und in gemeinsame Infrastrukturen, die den Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung beschleunigen, investiert werden.